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Gleitknoten nach Röder- Ligaturtechnik

Dr. Dieter Müller
FTA für Kleintiere, Chirurgie, Augenheilkunde

Die sogenannte Gleitknotentechnik ermöglicht sichere Ligaturen selbst unter schwierigen Operationsbedingungen - etwa bei der Kastration der Hündin. Die Knoten werden extrakorporal gelegt und anschließend an die Ligaturstelle vorgeschoben. Sie werden einfach (ggf. unter Verwendung eines Knotenschiebers) fest angezogen und gewährleisten danach ohne weitere Manipulationen einen zuverlässigen und festen Knotensitz.
Die Gleitknotentechnik ist heute in der endoskopischen Chirurgie unverzichtbar.
Das ideale Ligaturmaterial für veterinärmedizinische Zwecke ist das heute wieder erhältliche und in der Kleintierchirurgie legal einsetzbare Chrom-Catgut.

Der Artikel aus der KLEINTIERMEDIZIN beschreibt ausführlich die Technik (PDF-Version: 744 KB)

Röder Knoten Schritt 1
Röder Knoten Schritt 2
OP Gleitknoten 1
Röder Knoten Schritt 3
Op Gleitknoten 2