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Diagnostische Radiologie
Röntgen - CT - MRT - Kontrastmittel

Dr. Dieter Müller
FTA für Kleintiere, Chirurgie, Augenheilkunde

Die diagnostischer Radiologie dient dem Erkennen von Veränderungen des Körpergewebes, indem man Verfahren der radiologischen Bildgebung einsetzt. Die Mehrheit dieser Bilder wird durch Röntgenaufnahmen erzeugt. Dabei werden gezielt Röntgenstrahlen auf den zu untersuchenden Körperteil gerichtet. Die unterschiedlich auftreffenden Strahlen erzeugen ein Bild, das sich auf photographischem Film festhalten lässt. Die Röntgenbilder geben z.B. Aufschluss über die Strukturen des Brustkorbs oder Bauchraumes. Unsere leistungsfähige Röntgenanlage ermöglicht Untersuchungen mit sehr kurzer Belichtungsdauer, d.h. die Strahlenbelastung ist auf ein absolutes Minimum reduziert. Wir besitzen die Zulassung zum Röntgen auf HD (Hüftgelenksdysplasie) und ED (Ellbogengelenksdysplasie).

Die Computertomographie (CT) ist ein Schichtaufnahmeverfahren, bei dem ein scharf abgegrenztes, dünnes Bündel Röntgenstrahlen einen bestimmten Körperbereich abtastet, wonach mit Hilfe der Computeranalyse daraus eine Querschnittsabbildung erstellt wird. Die Strahlenbelastung bei einem CT ist beträchtlich höher als die bei einer konventionellen Röntgenaufnahme. Während eine übliche Röntgenaufnahme mit einer Strahlendosis von 0,3 Millisievert einhergeht, dies entspricht einem Achtel der natürlichen jährlichen Strahlenbelastung, bedeutet eine Computertomographie des Bauchraums bereits eine Belastung von 27 Millisievert.
Nasentumor CT

Andere Möglichkeiten der Bildgebung bieten Ultraschall und Kernspinresonanz (MRT). Jedes der Verfahren hat typische Eigenschaften, so dass sich je nach Bedingung und Anforderung eines der Verfahren besser für eine bestimmte diagnostische Fragestellung eignet als das andere.
Nasentumor Kernspinr MRT

Viele Organe und Organsysteme, die sich mit herkömmlichen Strahlenverfahren nicht darstellen lassen, können sichtbar gemacht werden, indem man Kontrastmittel verabreicht. Mit Hilfe eines Kontrastmittels, des Bariums, wird z.B. der Verdauungstrakt untersucht. Weitere Untersuchungen mit Hilfe eines Kontrastmittels sind Arthrographie (Röntgenkontrastdarstellung einer Gelenkhöhle), Myelographie (Kontrastdarstellung des Wirbelkanals) und Angiographie (Darstellung von Arterien, Venen oder Lymphgefäßen mit Hilfe von Kontrastmitteln).

Radiologische Untersuchungen sollten nur aus konkretem medizinischem Anlass durchgeführt werden. Medizinisch angezeigte und sachgemäß durchgeführte Strahlenuntersuchungen sind in vielen Fällen unumgänglich. Wir wählen nach Absprache mit den Tierbesitzern das bildgebende Verfahren aus, das den jeweiligen diagnostischen Anforderungen unter Berücksichtigung der dabei entstehenden Kosten am ehesten gerecht wird.